Arten, Formen und Inhaltsstoffe von Schokolade

29. März 2010

Die Schokoladenarten sind sehr vielfältig, so gibt es in tropischen und subtropischen Ländern wärmefeste Schokolade. Diese kann nicht gelutscht, sondern muss gekaut werden. Des Weiteren gibt es Diabetikerschokolade ohne Zuckerstoffe, zahnschonende Schokolade, Sport- und Militärschokoladen die sich durch besondere Haltbarkeit auszeichnen, Luftschokolade mit bis zu 50 % eingeschlossener Luft und milchfreie Schokolade für Menschen mit Laktose – Intoleranz.

 

Die Schokolade besteht größtenteils aus Kakaomasse, des Weiteren aus Kakaobutter beziehungsweise Kakaobutteraustauschfetten, Zucker, Milch und Milchpulver, Sahnepulver, Emulgatoren, Ölsamenfrüchte (z.B. Erdnüsse, Haselnüsse, Kokosnüsse), Gewürze und Aromen (damit die Schokolade den Namen tragen darf müssen mindestens 1 % enthalten sein), Cerealien (verschiedene Getreidearten und getrocknete Früchte) und alkoholische Zutaten.

 

Zu den Inhaltsstoffen zählen Theobromin (welches das zentrale Nervensystem stimuliert), Koffein (stimuliert Blutgefäßsystem und zentrales Nervensystem), Anadamid und Phenylethylamin (wirkt auf Glücks- und Lustempfinden im Gehirn), Fett und Zucker (liefern Energie) und Kakaobutter (senkt das Gesamt-Cholesterin).

 

 

Außerdem gibt es die verschiedensten Formen von Schokolade, einige davon sind:

 

• Massive Produkte – Tafeln und Riegel

 

• Hohlkörper, gegossen – Pralinen, Tafeln, Figuren und Riegel

 

• Hohlkörper, geschleudert – Figuren

 

• Kältetechniken – Frozen Cone, Cold Stamp, Frozen Shell und Cold Press – Pralinenschachteln und Figuren

 

• One Shot – Pralinen, Riegel und Tafeln

 

• Überzogene Produkte – Praline, Riegel und Tafeln

 

• Liköpralinen mit Zuckerkruste

 

• Dragees

 

• Tropfen

 

• Streusel

Die Schokoladenherstellung

25. März 2010

Zuerst werden die Früchte mit langen Pflückmessern von den Bäumen geerntet. Aus ihnen werden die Bohnen und das Fruchtfleisch gewonnen. Bei der Fermentation werden die Bohnen und das Fruchtfleisch zwischen Bananenblättern gelagert. Nach fünf bis sieben Tagen ist das Fruchtfleisch gegoren und es fließt ab. Hierbei entsteht die braune Färbung der Bohnen und das Schokoladenaroma. Im nächsten Schritt, der Trocknung, verringert sich das Gewicht infolge des Wasserverlustes. Wenn die Bohnen getrocknet sind werden sie in Säcke verpackt und verschifft. Als nächstes erfolgt die Reinigung mittels Magneten, Sieben und Luft. Durch heiße Luft und Dampf werden danach Mikroorganismen entfernt. Die Bakterien werden durch Infrarotstrahlung und Heißluft reduziert.

 

Das Kakaoaroma entsteht dann bei der Röstung, die bei Temperaturen von über 100 ˚C durchgeführt wird. Als nächstes werden die Schalen durch Walzen aufgebrochen und entfernt. Daraufhin werden unerwünschte Geschmacks- und Geruchsstoffe entfernt. Beim nun folgenden Mahlen entsteht Hitze, dadurch zerschmilzt die Kakaobutter zu zähflüssiger Kakaomasse. Diese wird dann weiterverarbeitet.

 

 

Nun wird daraus die Schokolade hergestellt. Die Hauptzutaten sind Kakaobutter, Zucker und Milchpulver, die vermischt werden. Beim Raffinieren und Feinwalzen wird die Kakaomasse zu einer hauchdünnen Schicht gepresst. Die Schokoladenmasse ist nun ein flockiges Pulver. Als nächster Schritt folgt nun das Conchieren, bei dem die Schokolade auf 90 ˚C erhitzt und mehrere Stunden umgerührt wird. Dabei fließt die Kakaobutter aus den Spalten zwischen den Schokoteilchen und verteilt sich gleichmäßig um diese. Als Resultat entsteht eine zarte flüssige Masse, mit einem sehr geringen Flüssigkeitsanteil. Es werden dabei auch unerwünschte Geruchs- und Geschmacksstoffe vernichtet. Der Vorgang des Conchierens dauert 12 bis 48 Stunden um gute Schokolade zu erhalten.

 

Darauf folgt das Temperieren und Vorkristallisieren, da die Schokolade für die Weiterverarbeitung noch zu dünnflüssig ist. Die Schokolade wird auf 28 ˚C abgekühlt und mit Fettkristallen angereichert. Dadurch entsteht der seidige Glanz und das Knackgeräusch beim Brechen. Daraufhin wird die Schokolade in die entsprechenden Formen gegossen oder zum Umhüllen von Schokoriegeln und Pralinen verwendet. Als letzter Schritt folgt die Kühlung und die Verpackung.

Die Schokolade erobert Deutschland

18. März 2010

Im 17. Jahrhundert erreicht die Schokolade dann Deutschland. Lange Zeit ist sie nur als Medizin in Apotheken erhältlich. In Bremen wird sie dann 1673 erstmals öffentlich verkauft. Durch hohe Zölle und Abgaben ist sie aber fast ausschließlich sehr wohlhabenden Bürgern und Adligen vorbehalten. Um 1760 wird dann die erste Schokoladenfabrik in Deutschland gegründet. Dort sind dann aber nur portugiesische Schokoladenmacher angestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts werden dann die Zölle und Steuern gesenkt. 1826 wird die erste Maschine zur Vermischung von Schokolade und Zucker eingesetzt, der so genannte Melangeur. Ab 1841 verdrängen dann einheimische Zuckerrüben den importierten Rohrzucker, somit wird die Schokoladenproduktion immer attraktiver. Durch verschiedene technische Innovationen wird die Schokolade immer bekömmlicher. 1848 wird dann auch die erste Ess-Schokolade produziert.

 

Ende des 19. Jahrhunderts wird die Schokolade dann vollständig zum Genussmittel. Mittlerweile kann man Schokoladenblöcke, Tafeln, Kakaopulver, Block- und Kochscho-kolade, Pulver für Trinkschokolade und Schokoladenfiguren kaufen. Die Gründung des Verbandes deutscher Schokoladenfabrikanten findet 1877 statt. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht die Qualität der Schokolade zu sichern. Die Mitgliedschaft im Verband beinhaltet dementsprechend auch Qualitätskontrollen. Um 1900 werden dann auch Leitsätze zur Schokoladen- und Kakaoverarbeitung formuliert:

 

•  Die Kakaomasse darf keinerlei fremde Beimengungen enthalten.

 

•  Kakaoschalen dürfen nur in Spuren vorhanden sein.

 

•  Schokolade ist eine Mischung von Kakaomasse und Rübenzucker oder Rohrzucker    neben einem entsprechenden Zusatz von Gewürzen (u. a. Vanille, Zimt, Nelken). Manche    Schokoladen enthalten außerdem einen Zusatz von Kakaobutter.

 

•  Der Gehalt an Zucker in Schokolade darf nicht mehr als 68 % betragen.

 

•  Zusätze von Stoffen zu diätetischen und medizinischen Zwecken sind zulässig.

 

• Außer dem Zusatz von Gewürzen dürfen der Schokolade keine anderen pflanzlichen    Zusätze beigefügt werden.

 

• Schokoladen, die Mehl, Mandeln, Wal- oder Haselnüsse, sowie Milchstoffe enthalten,    müssen mit einer diese Zusatz anzeigenden, deutlich erkennbaren Bezeichnung versehen    sein, doch darf auch dann die Summe dieses Zusatzes und des Zuckers nicht mehr als 68   % betragen.

Geschichte der Schokolade

15. März 2010

Um 1500 v. Chr. beginnen die Olmeken am Golf von Mexiko mit dem Anbau von Kakao. Das Wort „cacao“ entstammt auch ihrer Sprache. Ab 300 n. Chr., während der Maya-Zeit, ist Kakao nur für die Adligen vorgesehen. Er wird ungesüßt getrunken und es werden verschiedene Zutaten beigemischt. Gern wird Chili, Honig, Vanille, Piment und gemahlene Mais-Samen des Seidenbaums hinzu gegeben. Im 14. Jahrhundert hat die Schokolade dann einen enormen Stellenwert, sie ist nur Adelsangehörigen und Männern vorbehalten. Sie wird als Abschluss zu einem prunkvollen Essens getrunken. Dies ist auch die Zeit, in der die Azteken große Teile Mittelamerikas beherrschen.

 

Im 16. Jahrhundert kommt der erste Europäer mit Kakao in Kontakt. Kolumbus lässt ein Handelsboot der Maya entern und nimmt die Waren an sich. Jedes Mal, wenn eine Kakaobohne zu Boden fällt, bücken sich die Eingeborenen um sie aufzuheben. Während der spanischen Kolonialzeit stellt sich heraus, dass die Kakaobohnen als Zahlungsmittel genutzt werden. Dies wird auch beibehalten, so gibt es für zwei Kakaobohnen zwei Tomaten, für 100 Kakaobohnen schon einen Hasen oder ein Kaninchen. Für 200 Kakaobohnen gibt es dann einen ganzen Truthahn.

 

Mit der Annäherung an die Kulturen der Maya und Azteken wird Kakao bei den Spaniern immer beliebter. Sie trinken die Schokolade heiß und würzen sie z.B. mit schwarzem Pfeffer. Ein wichtiger Schritt ist dann die Idee, zur Schokolade Rohrzucker zu geben. Das erste Mal gelangt Schokolade dann 1544 nach Europa. Es reisen adlige Maya nach Spanien zu Prinz Philipp. Im Gepäck sind auch Gefäße mit Schokolade, die als Geschenke dienen. Um 1570 wird Schokolade als „Medizin“ genutzt. Demnach soll sie z.B. zur Behandlung von Fieber geeignet sein.

 

Allmählich verbreitet sich die Schokolade dann über ganz Europa. In Spanien entwickelt sie sich zum Nationalgetränk. Sie wird warm getrunken und mit Rohrzucker gesüßt oder mit anderen Zutaten gewürzt. Um 1655 erreicht die Schokolade über unzählige Händler, von Jamaika aus, England. Schokolade ist dabei eines der teuersten importierten Produkte, so ist sie deutlich teurer als Tee oder Kaffee.

Der Kakaobaum

11. März 2010

Der Fachbegriff für den Kakaobaum ist „Theobroma Cacao Linné“. Im Griechischen bedeutet „theos“ Gott und „broma“ Speise. Dementsprechend bedeutet der erste Teil des Namens „die Speise Gottes“. Benannt wurde der Baum durch den schwedischen Wissenschaftler Carl von Linné, daher auch der Zusatz im Namen.

 

Der Unterholzbaum ist lang und dünn. Seine Wurzel dringt etwa einen Meter in den Boden ein. Die Blätter sind groß, glatt und schwertartig. Wenn die Frucht noch unreif ist dann ist sie grün. Im Reifeprozess ändert sich dann die Farbe zu gelb, über gelbrot bis rostbraun. Die Form ist ähnlich einer Gurke. Darin enthalten sind dann die Samen (die Kakaobohnen). Damit der Baum wächst muss der Boden tiefgründig, feucht und reich an organischen Stoffen sein. Der Jahresdurchschnitt der Temperatur muss ungefähr 25 ˚C sein und es dürfen keine großen Schwankungen auftreten.

 

Es gibt verschiedene Sorten, das sind z.B „Criollo“, „Trinitario“ und „Forestero“. Da die verschiedenen Sorten auf den Plantagen oft gemischt werden, kommen sie nicht unter ihrer Sortenbezeichnung, sondern unter einer Herkunftsbezeichnung in den Handel. Früher wurde der Herkunftshafen angegeben. Heute sind es jedoch größere Regionen die unter einem Namen zusammengefasst werden. Einige wichtige Anbauländer sind die Elfenbeinküste, Kamerun, Mexiko, Indonesien und Togo.

Schokoladengeschichte, Schokoladenherstellung und Pralinen

11. März 2010

Ab jetzt folgen in regelmäßigen Abständen Einträge zur Schokoladengeschichte, Schokoladenherstellung und natürlich zu den Pralinen!

Hallo

09. März 2010

Hallo mein Name ist Daniel und ich bin der neue Praktikant hier bei Pralimio.
In den kommenden fünf Wochen werde ich pralimio.de ein bisschen unterstützen. Eigentlich studiere ich Geographie, mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie in Jena. Das Praktikum darf ich im Rahmen meines Studiums absolvieren, das Unternehmen konnte ich aber frei wählen. Da hab ich mich für pralimio entschieden, da ich die Idee, von individuellen Pralinenpackungen sehr gut fand.
Außerdem esse ich selbst auch gern Schokolade!

Viele Grüße,

Daniel

Besucht uns auf dem Weihnachtsmarkt!

26. November 2009

Auf Berlins Weihnachtsmärkten bietet sich nun die einzigartige Gelegenheit unsere Pralinen auch einmal außerhalb des World Wide Web zu erstehen.

 

Breits vergangenen Sonntag hat pralimio am Weihnachtsmarkt des International Club Berlin teilgenommen. Diesen Sonntag geht die Weihnachtsmarkt-Saison jedoch erst richtig los!

 

Besucht uns auf den folgenden Märkten:

 

Schöneberger Weihnachtsmarkt auf dem Winterfeldtplatz
Termine: Sonntag, 29.11. und 06.12.
Uhrzeit: 11.00-19.00 Uhr

 

Märchenhafter Weihnachtsmarkt im Jagdschloss Grunewald
Termine: Samstag, 05.12. und Sonntag, 06.12.2009
Uhrzeit: 10:00-18:00 Uhr

 

LUCIA Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei
Termine: Montag, 07.12. bis Dienstag, 22.12.2009
Uhrzeit: Mo.-Fr. 15.00-22.00 Uhr; Sa., So. 13.00-22.00 Uhr

 

Im Gepäck haben wir 10%-Gutscheine für unseren Online-Shop, also haltet die Augen offen!

 

pralimio – einfach schenken. besonders süß zu weihnachten.

 

Die Alternative zum Adventskalender! Jetzt bestellen!

25. November 2009

Wie wäre es mit einer 24er-Packung pralimio Pralinen als Alternative zum Standard-Adventskalender? Weiterlesen »

pralimio Halloween-Aktion hat eine Gewinnerin

31. Oktober 2009

Die schauerlichste Geschenke-Story kommt von Isabell K. (22) Weiterlesen »